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4 APPMODULE KNX

Inbetriebnahme APPMODULE KNX

Es gibt keine ETS-Applikation für das APPMODULE KNX (Artikel Nr. 10495). Alle KNX-relevanten Einstellungen werden über das Webinterface des APPMODULE getätigt.

Bitte nutzen Sie für das ETS-Projekt eine „Dummy“-Applikation um die Verwendung der physikalischen Adresse des APPMODULE zu dokumentieren.

  • Rufen Sie die Webseite des APPMODULE auf und melden sich an (Siehe „APPMODULE Webinterface aufrufen“)

  • Wechseln Sie in das Menü „Konfiguration“ > „Modul“.

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Abbildung 19: KNX-Konfiguration

  • Ändern Sie die „Physikalische Adresse“. Beachten Sie dabei die Normen zur Vergabe von physikalischen Adressen in einem KNX-System!

Abbildung 20: KNX – Physikalische Adresse ändern

  • Weisen Sie mindestens 2 physische Adressen (die in der entsprechenden Linie nicht verwendet werden) für das KNXnet/IP-Tunneling zu.

Abbildung 21: KNX - Zuweisung der KNXnet/IP Tunneling Adressen

Diese Adressen werden für den Verbindungsaufbau der Inbetriebnahme-Software ETS zur Nutzung des APPMODULE als Schnittstelle zu KNX gebraucht. Seit ETS 5 sind hier mindestens 2 freie Adressen notwendig.

  • Speichern Sie die Konfiguration

Abbildung 22: Konfiguration speichern

KNX Konfiguration

Im Menü „KNX“ werden die KNX-spezifischen Einstellungen des APPMODULE vorgenommen. Die KNX-Einstellungen sind sowohl für ein APPMODULE KNX (10495) als auch für ein APPMODULE IP (10491) verfügbar. Für das APPMODULE IP dienen Sie zur Parametrierung des KNXnet/IP-Servers.

Physikalische Adresse:

Bestimmen Sie hier die physikalische Adresse die das APPMODULE im KNX-Netzwerk benutzen soll. Achten Sie darauf, dass die Physikalische Adresse dem Einbauort entspricht und sie nicht doppelt vorkommt.

KNXnet/IP Routing:

Aktiviert KNXnet/IP Routing zur Kopplung von Linien und Bereichen über IP. Kann nur aktiviert werden, wenn die physikalische Adresse der eines Linien- oder Bereichskoppler entspricht. KNXnet/IP Routing basiert auf Multicast und alle Teilnehmer senden an eine Multicast Gruppe 224.0.23.12. Da Multicast Pakete i.d.R. von Routern nicht weitergeleitet werden funktioniert „Routing“ nur innerhalb eines Subnetzes.

KNXnet/IP Tunneling:

Aktiviert den KNXnet/IP Tunneling Zugang zum Gerät. Diese Verbindung kann zum Programmieren von KNX-Geräten mit der ETS genutzt werden. Das APPMODULE ist dabei der Server. Als physikalische Adresse für die Verbindung wird die oben genannte Adresse verwendet. Pro Adresse kann immer nur eine Verbindung gleichzeitig hergestellt werden. Auf TCP/IP Ebene geschieht die Verbindung über Unicast auf UDP-Port 3671.

KNXnet/IP Tunneling Adresse:

Nach dem Aktivieren des KNXnet/IP Tunneling wird das Eingabefeld für die Tunneling-Adressen eingeblendet. Diese Adresse wird vom internen KNXnet/IP Server für eine zum Gerät aufgebaute KNXnet/IP Tunneling Verbindung genutzt (Nutzung des APPMODULE als Programmierschnittstelle). Bitte beachten Sie, dass diese Adresse nicht der physikalischen Adresse (s. o.) gleichen darf, und sie auch von keinem weiteren Teilnehmer in der Linie benutzt wird.

Diese Adressen werden für den Verbindungsaufbau der Inbetriebnahme-Software ETS zur Nutzung des APPMODULE als Schnittstelle zu KNX gebraucht. Seit ETS 5 sind hier mindestens 2 freie Adressen notwendig.

  • Klicken Sie auf „Konfiguration speichern“ um die Einstellungen zu übernehmen.

Für das APPMODULE EnOcean (13501) steht die App KNXnet/IP for EnOcean im APP MARKET zur Verfügung.

Adresseinstellung (virtuelle Gruppenadressen)

Unter diesem Abschnitt wird die Verwendung der „virtuellen Gruppenadressbereich“ geregelt.
Der virtuelle Gruppenadressbereich kann komplett deaktiviert werden. Zusätzlich kann, bei aktivierten virtuellen Gruppenadressbereich, bestimmt werden ab welcher Gruppenadresse der virtuelle Gruppenadressenbereiches anfängt.

Abbildung 23: Adresseinstellung (virtuelle Gruppenadressen)

Der virtuelle Gruppenadressbereich ist vom Werk aus (Werkseinstellung) aktiviert. Dieser beginnt standardmäßig mit der Gruppenadresse 16/0/0 und endet mit der Gruppenadresse 31/7/255.

Wenn die „virtuellen Gruppenadressen“ aktiviert sind, kann dieser Bereich bei Bedarf individuell eingestellt werden.
Geben Sie dazu im Feld „Beginn der virtuellen Gruppenadressen“ die erste KNX-Gruppenadresse für den virtuellen Gruppenadressbereich an.

Das macht zum einen Sinn, wenn mehr KNX-Gruppenadressen benötigt werden, welche auf den KNX-Bus gesendet werden können - aber gleichzeitig nicht auf den virtuellen Gruppenadressbereich zu verzichten um die Telegrammlast auf den KNX-Bus gering zu halten.
So kann zum Beispiel der Beginn der „virtuellen Gruppenadressen“ auf 31/0/0 gesetzt werden. In diese Konfiguration sendet das APPMODULE alle Gruppenadressen bis 30/7/255 auf den KNX-Bus gesendet und ab der Gruppenadresse 31/0/0 bis 31/7/255 nur intern.

Sind die virtuellen Gruppenadressen deaktiviert (Checkbox „Virtuelle Gruppenadressen“), sendet das APPMODULE ausnahmslos alle Gruppenadressen (von 0/0/0 bis 31/7/255) auf den KNX-Bus.

 

Information: Telegramme aus dem virtuellen Adressbereich werden nicht auf den KNX-Bus gesendet, können aber für die interne Kommunikation im APPMODULE verwendet werden.

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