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KNX-Datenpunkte
Damit Werteingänge und Wertausgänge innerhalb von Logikgruppen mit KNX-Datenpunkten verknüpft werden können, müssen die entsprechenden Datenpunkte zunächst erstellt und konfiguriert werden.
Die KNX-Datenpunkte stellen die Verbindung zwischen dem LOGIKEDITOR und der KNX-Anlage her.
Die Verwaltung der Datenpunkte finden Sie unter System > Datenpunkte.
Zur Erstellung von KNX-Datenpunkten können folgende Quellen verwendet werden:
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ETS-Projektdaten
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ESF-Dateien
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manuell angelegte Datenpunkte
Hinweis
Auf EIBPORT und FACILITYMASTER EIBPORT können die angelegten KNX-Datenpunkte zusätzlich in weiteren Funktionsbereichen des Geräts verwendet werden, beispielsweise in Visualisierungen oder Jobs.
Welche Funktionsbereiche zur Verfügung stehen, kann von der verwendeten Firmware-Version abhängen.
Anlegen / Erstellen
Es gibt drei Möglichkeiten, einen Datenpunkt zu erstellen:
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Doppelklicken Sie auf eine Gruppenadresse im KNX-Projektbaum auf der linken Seite.
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Ziehen Sie eine Gruppenadresse per Drag-and-drop aus dem KNX-Projektbaum auf die rechte Seite:
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auf die graue Fläche mit dem Pluszeichen (+) oberhalb des rechten Baums
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zwischen zwei bereits vorhandene Datenpunkte im rechten Baum
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Klicken Sie auf die graue “+” Fläche oberhalb des rechten Baums. Auf diese Weise kann ein Datenpunkt ohne Bezug zu einer KNX-Projektdatei erstellt werden.
Die ersten beiden Optionen erzeugen Datenpunkte mit Bezug zum KNX-Projekt.
Erweitern
Jeder Datenpunkt kann ein sendendes/hörendes Objekt und zusätzlich bis zu 19 hörende Objekte beinhalten. Es gibt zwei Wege einen Datenpunkt zu erweitern:
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Drag and Drop aus dem linken Baum auf einen bestehenden Datenpunkt.
(Hier muss der Datenpunkttyp übereinstimmen, welches durch einen automatischen Filter sichergestellt wird.) -
In der Datenpunktkonfiguration (rechte Spalte) über den Button "Gruppenadresse hinzufügen"
Konfiguration
In der Baumansicht der Datenpunkte gilt die oberste Gruppenadresse immer als hörend und sendend und die folgenden nur als hörend. Die Gesamtzahl von Gruppenadressen pro Datenpunkt ist auf 20 beschränkt. Die Reihenfolge lässt sich durch Drag and Drop verändern.
Neben Name und Beschreibung des Datenpunktes können Sie auch den Datenpunkttyp und die Gruppenadressen samt eigener Beschreibung konfigurieren. Diese Änderungen sind dann ggf. abweichend vom Informationsstand in der KNX-Inbetriebnahmesoftware ETS.
Bei Datenpunkten, die nicht aus einem KNX-Projekt erzeugt wurden (also manuell durch Klick auf die graue Fläche), lässt sich der Datenpunkttyp auch zu einem späteren Zeitpunkt noch anpassen.
Wichtig
Sollten Sie den Typ eines Datenpunktes ändern, wird dies auch Auswirkung auf die Ein- und Ausgänge der Logikgruppen haben in denen er verwendet wird.
Verfügbare Datenpunkttypen
Eine Aufstellung der im LOGIKEDITOR verfügbaren Datentypen finden Sie hier. Falls die Datentypen in der KNX-Inbetriebnahmesoftware ETS zuvor nicht verknüpft worden sind, oder falls ein gewünschter Datenpunkttyp nicht im LOGIKEDITOR implementiert ist, erhalten Sie bei bestimmten Datentypen über die Funktion "individueller Wertebereich" die Möglichkeit den Wertebereich wie gewünscht zu konfigurieren (siehe folgendes Kapitel).
Individueller Wertebereich
Um individuelle Wertebereiche abbilden zu können haben Sie die Möglichkeit Faktor, Offset, minimalen und maximalen Wert des Datenpunkts zu verändern. Diese Auswahl steht Ihnen bei den numerischen DPT-Haupttypen (z.B. DPT 9.*) zur Verfügung. Es ist z.B. nicht möglich DPT 3.* (Dimmen), DPT 232.* (RGB) oder DPT 16.* (Text) mit einem individuellen Wertebereich zu belegen.
Ein Anwendungsbeispiel wäre die Verwendung von DPT 9.* (zwei Byte Fließkommawert) als DPT 9.004 (Lux 0 - 670.760). In einem solchen Fall können Sie den Minimalwert einfach auf 0 setzen.
Berechnung
Vom Bus in Richtung LOGIKEDITOR wird der Eingangswert
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multipliziert mit dem Faktor.
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mit dem Offset addiert.
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auf Unterschreitung des Minimalwerts geprüft.
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auf Überschreitung des Maximalwerts geprüft.
Der so ermittelte Wert wird über den Werteingang in die Logikgruppen übergeben.
Vom LOGIKEDITOR in Richtung Bus wird der Ausgangswert
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auf Überschreitung des Maximalwerts geprüft.
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aus Unterschreitung des Minimalwerts geprüft.
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mit dem Offset subtrahiert.
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durch den Faktor dividiert.
Der so ermittelte Wert wird in ein Bus-Telegramm konvertiert. Hier gelten die jeweiligen Grenzen des Haupttyps.
Initialisierung
Neben der Einstellung für alle Datenpunkte, haben Sie die Möglichkeit einen Datenpunkt mit individuellen Initialisierungseinstellungen zu versehen. Die Konfiguration ist hier unter Datenpunktinitialisierung beschrieben.
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