Um den EnOcean Editor aufzurufen gehen Sie bitte wie im Kapitel „EnOcean Editor“ beschrieben vor.
Funktionsprinzip EnOcean
Ein EnOcean Funknetzwerk besteht aus Sensoren und Aktoren. Die Sensoren nutzen Ihre Umgebungsenergie um das entsprechende Funksignal abzusetzen. Damit ein Aktor die Signale eines Sensors interpretieren und darauf reagieren kann, muss der Sensor an den Aktor angelernt werden. Dabei bestimmen die sogenannten EnOcean Profile (EEP) Profile wie die vom Sensor bereitgestellten Daten interpretiert werden müssen. Es ist also wichtig das Sensor und Aktor das gleiche EnOcean Profile (EEP) nutzen.
Gerätekategorien / Sensoren
EnOcean unterscheidet bei der Sensorik zwischen drei Gerätekategorien. Die Gerätekategorie sagt gleichzeitig aus, um welche Art des EnOcean Signals es sich handelt und gibt darüber Auskunft was der Empfänger zu erwarten hat.
Schalter Modul: Ein Modul welches durch Nutzerinteraktion ein entsprechendes Funksignal absetzt. Also Schalter, Wippen, Positions- und Key Card Schalter sowie Fenstergriffe.
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1 Byte Sensor: Ein Sensor der Informationen in 1 Byte Größe absetzt.
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4 Byte Sensor: Ein Sensor der Informationen in 4 Byte Größe absetzt.
Aktoren
Die Aktoren führen Ihre Steuerungen aufgrund von Sensorsignalen aus. Dazu werden Sensor und Aktor aneinander ‚angelernt‘. Es also wichtig zu wissen, welches EnOcean Profil ‚emuliert‘ werden muss, um einen Aktor korrekt aus dem CUBEVISIONMODULE anzusprechen. Welches Profil der Aktor benutzt erfahren Sie beim Hersteller des Aktors.
EnOcean Profile (EEP)
Die EnOcean Profile (EnOcean Equipment Profile - EEP) definieren die Gerätekategorie, die Funktion und die Geräte Spezifikation. In der CUBEVISIONMODULE Konfiguration passen sich die KNX Parameter automatisch dem ausgewählten Profil an. Das Profil setzt sich aus 3 Zahlenpaaren zusammen, getrennt durch einen Bindestrich: XX-XX-XX
Dabei haben die verschiedenen Stellen die folgende Bedeutung: ORG-FUNC-TYPE
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ORG legt dabei fest welche Art Nachrichten die Grundlage der Kommunikation bilden (siehe auch ‚Gerätekategorien/Sensoren‘).
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FUNC bestimmt um welches Gerät es sich handelt, also z.B. einem Schalter oder einem Temperatur Sensor.
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TYPE bestimmt die genauen Spezifikationen der Geräte Funktionalität.
Transmitter ID (Trans. ID)
Ist eine eindeutige Geräte Adresse die es nur einmalig gibt. Anhand dieser Adresse kann das Sendende Gerät identifiziert werden.
Lern Telegramm / LRN Telegramm
Ist ein spezielles Telegramm welches zum Anlernen von Sensor an den Aktor genutzt wird. Es ist wichtig, dass der Aktor weiß von welcher Hardware Adresse er seine Sensordaten erhält. Es gibt verschiedene Arten von Anlernmechanismen. Bitte beachten Sie die jeweiligen Beschreibungen.
EnOcean Konfiguration
Das CUBEVISIONMODULE arbeitet intern mit dem KNX-Gruppenadressensystem. Um empfangene EnOcean-Signale geräteintern weiter zu verwenden oder EnOcean-Telegramme auszulösen/zu senden, werden Gruppenadressen verwendet. Informationen dazu finden Sie im Kapitel „KNX Adressierung“.
Um auf die entsprechende Konfigurationsmaske des CUBEVISIONMODULE zuzugreifen, öffnen Sie das Menü "Konfiguration" - "EnOcean Editor". Es müssen Java-Applets gestartet werden können (beachten Sie auch die Hinweise im Kapitel „EnOcean Editor“! Das Fenster besteht aus 3 Bereichen:
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(Rot) Konfigurationsmenü: Hier werden Basis-Einstellungen des EnOcean Moduls gemacht, sowie EnOcean Geräte emuliert.
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(Blau) Geräteübersicht: Hier werden alle EnOcean Geräte nach Geräte ID (Trans. ID) sortiert und aufgelistet.
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(Grün) Telegrammübersicht: Hier werden alle empfangenen EnOcean Telegramme aufgelistet sortiert nach der Uhrzeit in der sie eingetroffen sind.
Am unteren Rand des Fensters stehen zudem die Aktionsbuttons zum Speichern oder Verwerfen der Einstellung zur Verfügung.
EnOcean Einstellungen
Die EnOcean Einstellungen zeigen die Hardware Parameter des eingebauten EnOcean Moduls (TCM 300 Transceiver). Es können folgende Einstellungen erfolgen:
EnOcean Aktiv
Sie können das Modul hierüber Ein- oder Ausschalten.
Repeater
Die Repeater Funktion wird dafür genutzt ein empfangendes Signal zu wiederholen um dessen Reichweite zu erhöhen. Es sind folgende Einstellungen möglich:
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Off: Repeater Funktion ist ausgeschaltet.
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Level 1: Das Telegramm wird nur von einem Repeater wiederholt.
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Level 2: Das Telegramm wird von zwei Repeatern wiederholt.
RX Empfindlichkeit
Bestimmen Sie mit welcher Empfangsempfindlichkeit das EnOcean Modul arbeiten soll. Sie können zwischen „Niedrig“ und „Hoch“ wählen.
EnOcean Gerät anlernen
Alle EnOcean Geräte die sich in Reichweite befinden, werden sobald sie etwas senden sowohl in der Geräteübersicht als auch in der Telegrammübersicht angezeigt. Wie schon eingangs erwähnt muss das EnOcean Telegramm mit einer Gruppenadresse verknüpft werden um es sich für den CUBEVISIONMODULE nutzbar zu machen. Das geschieht folgendermaßen:
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Markieren Sie in der Geräteauflistung das gewünschte Gerät.
Falls Sie sich nicht sicher sind, welches Gerät welche Trans.-ID hat, betätigen Sie gewünschtes Gerät und sehen in der Geräteauflistung nach, bei welchem Gerät der Telegrammzähler in die Höhe geht (Spalte „Telegramme“).
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Haben Sie das gewünschte Gerät entdeckt markieren Sie es mit der Maus und drücken die rechte Maustaste und klicken auf ‚Eigenschaften‘. Alternativ klicken Sie das Gerät doppelt an.
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Es öffnet sich das Fenster „EnOcean Device Configuration“. Über diesen Dialog werden die EnOcean Geräte angelernt.
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Vergeben Sie zunächst einen eindeutigen „Geräte Namen“ bezogen auf die Funktion des Gerätes. In der weiteren Eingabemaske finden Sie folgende Parameter:
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Geräte ID: Das ist die einmalige Geräteadresse über die das Gerät identifiziert wird.
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Empfangenden Telegramme: Hier wird die Anzahl der Telegramme gezählt die das CUBEVISIONMODULE bereits von diesem Gerät empfangen hat.
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Lern Telegramme: Falls das Gerät Lern Telegramme verschicken sollte, wird deren Anzahl hier angezeigt.
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Gerät aktiv: Möchten Sie das Gerät weiter in der EnOcean Konfiguration behalten, es aber nicht benutzen, können Sie es über diese Option für die CUBEVISIONMODULE Nutzung deaktivieren.
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EnOcean Profil (EEP): Die verschiedenen EnOcean Geräte werden über sogenannte Profile definiert. Dabei wird bereits beim Signal Eingang detektiert um welche Gerätekategorie es sich handelt und eine Vorauswahl getroffen. Man kann dann aus den dem CUBEVISIONMODULE bekannten Profilen wählen. Sobald ein Profil ausgesucht ist werden unterhalb die entsprechenden KNX Parameter angezeigt.
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Letzter Wert: Dieses Feld interpretiert die Nutzdaten des letzten Funk Signals von dieser Geräte-ID entsprechend dem ausgewählten Profil. Ist kein Profil ausgewählt werden die Rohdaten angezeigt.
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Wählen Sie das entsprechende Profil Ihres EnOcean Gerätes aus. Sind Sie sich nicht sicher welches Profil Ihr Gerät ‚spricht‘ kontaktieren Sie bitte den Hersteller des Gerätes. Nachdem das richtige Profil gewählt wurde erschein ein oder mehrere Eingabefelder im Bereich „Parameter“:
Je nachdem welches Profil ausgewählt ist, erscheinen unterschiedliche Parameter. Ist ein Schalter (Wippe) ausgewählt gibt es zudem verschiedene Funktionen die ausgeführt werden können (siehe Kapitel „Beispielkonfiguration für EnOcean Taster“).
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Tragen Sie jetzt die entsprechenden KNX Gruppenadressen in die Adressfelder ein und erhalten damit eine Verknüpfung zu dem ausgewählten EnOcean Gerät. Genaue Informationen zu den KNX Gruppenadressen und deren Vergabe finden Sie im Kapitel „KNX Adressierung“.
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Haben Sie die Adressen wie gewünscht in die Parameter eingetragen, schließen Sie das „EnOcean Device Configuration“ –Fenster.
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Speichern Sie die Änderung im Fenster „EnOcean Konfiguration“ über den Button „Speichern & Schließen“ oder „Übernehmen“ (das Fenster bleibt geöffnet).
Sobald dieser Schritt geschehen ist werden die eingetragenen KNX Telegramme aufgrund von EnOcean Signalen ausgelöst. Um die Adressen später einfacher zu verwenden können sollten Sie mit eindeutiger Bezeichnung in die ESF Daten eingetragen werden (siehe Kapitel „KNX Adressierung“)
EnOcean Geräte emulieren
Das CUBEVISIONMODULE besitzt ein Transceiver Modul was nicht nur den Empfang, sonder auch den Versand von EnOcean Telegrammen erlaubt. Um das zu tun „emuliert“ das CUBEVISIONMODULE ein EnOcean Gerät. Über eine Konfigurationsmaske kann man bestimmen bei welchem KNX-Telegramm das CUBEVISIONMODULE welches Gerät emuliert (intern arbeitet das Gerät auch bei der EnOcean Ausführung mit KNX Gruppenadressen).
Neues emulieren Gerät anlegen
Um ein neues Gerät anzulegen klicken Sie bitte auf das KNX Logo im Konfigurations-menü („Editor“ > „Extras“ > „EnOcean Konfiguration“). Dadurch öffnet sich ein Fenster mit dem Titel „Neues emuliertes Gerät“.
In der oberen Hälfte des Fensters werden Sie aufgefordert eine Hardware Adresse auszuwählen, diese ist einmalig und es können insgesamt 128 verschiedene vergeben werden. Ist bereits ein Gerät angelegt worden, erscheint der Name des Gerätes rot hinterlegt in der ID Liste.
Auswahl der Gerätekategorie
Je nachdem welcher Aktor in EnOcean gesteuert werden soll, muss die richtige Gerätekategorie ausgewählt werden. Zusätzlich kann unterhalb der jeweiligen Kategorie auch direkt das passende Profil voreingestellt werden. Durch bestätigen mit „OK“ werden die Einstellungen übernommen und es öffnet sich das „EnOcean Device Configuration“ – Fenster.
Emuliertes Gerät definieren („EnOcean Device Configuration“)
Das so angelegte Gerät wird zunächst mit einem eindeutigen Gerätenamen versehen. Außerdem stellen sich die folgenden Parameter dar (siehe auch Kapitel „Beispiel: Temperatursensor emulieren“)
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Geräte ID: Ist die eindeutige Hardware Adresse die Sie zuvor ausgewählt haben. Kann an dieser Stelle nicht geändert werden.
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Empfangene Teleg.: Zeigt die Anzahl der Telegramme die von dieser Hardware Adresse bereits empfangen wurden an. Bei einem emulierten Gerät sollte diese Zahl in der Regel „0“ sein.
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Lern-Telegramme: Zeigt die Anzahl der „Lern-Telegramme“ die bereits von dieser Hardware Adresse verschickt wurden.
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Gerät aktiv: Möchten Sie das Gerät weiter in der EnOcean Konfiguration behalten, es aber nicht benutzen, können Sie es über diese Option für die CUBEVISIONMODULE Nutzung deaktivieren.
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EnOcean Profil (EEP): Hier wird das Profil ausgesucht welches das emuliertes Gerät benutzen soll. Die Profil Einstellungen sind abhängig vom Aktor mit dem kommuniziert werden soll. Sollte das Profil nicht bekannt sein, kann der Hersteller des Aktors Auskunft geben.
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Letzter Wert: Dieses Feld interpretiert die Nutzdaten des letzten Telegrams entsprechend dem ausgewählten Profil oder zeigt sie einfach nur an.
Nachdem alle Einstellungen wie gewünscht erfolgt sind, geht es im unteren Teil des Fensters weiter mit den zugehörigen KNX-Parametern. Diese richten sich nach dem Profil und werden als KNX-Telegramme versendet, wenn beim Eingang ein EnOcean-Signal festgestellt wurde.
Beispiel: Temperatursensor emulieren
Profil: Als Profil ist „07-10-03 Temperatur; Sollwert“ ausgewählt.
Parameter
Entsprechend diesem Profil gibt es folgenden Parameter:
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Basis-Sollwert: Stellen Sie hier den Basis-Sollwert für den Aktor ein. Voreingestellt sind 20°C.
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Max. Sollwertverstellung: Geben Sie hier Grad in Celsius an um die der Sollwert maximal verstellt werden darf. Voreingestellt sind hier 3°C.
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Temperatur: Tragen Sie hier die Gruppenadresse ein, die den aktuellen Temperatur Wert übermittelt (Datentyp EIS 5).
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Sollwert: Tragen Sie hier die Gruppenadresse ein, um den absoluten Sollwert zu verstellen (Datentyp EIS 5)
Lern Telegramm senden: Wenn der entsprechende Aktor im Lern Modus ist, kann der emulierte Sensor mittels dieses Auslösers angelernt werden.
Sind alle Parameter wie gewünscht gesetzt, schließen Sie das Fenster „EnOcean Device Configuration“ und Speichern Ihre Einstellung über den Button „Speichern & Schließen“ oder „Übernehmen“.
KNX Adressierung
Das Adressierungskonzept der CUBEVISIONMODULE basiert auf der Gruppenadressierung des KNX-Systems. Das Senden von EnOcean Telegrammen, sowie das Weiterleiten von empfangenen Telegramme geschieht nur auf Basis von KNX-Gruppenadressen. Bei der KNX-Gruppenadresse handelt es sich um eine 16bit Adresse welche in einen sog. ‚realen‘ und ‚virtuellen‘ Bereich geteilt wird. Des Weiteren gibt es eine 2- sowie eine 3-stellige Schreibweise:
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3-stellig:
HG= Hauptgruppe / MG= Mittelgruppe / UG= Untergruppe
HG / MG / UG -
2- stellig:
HG= Hauptgruppe / UG= Untergruppe
HG / UG
Das CUBEVISIONMODULE Interface unterstützt nur die 3-stellige Darstellung.
Realer / virtueller Adressraum
Der KNX-Adressbereich geht insgesamt von 0/0/0 bis 31/7/255 (in 3-stelliger Schreibweise). Wobei der Bereich bis 15/7/255 als realer Adressraum bezeichnet wird und der Adressraum von 16/0/0 bis 31/7/255 als virtueller Adressraum.
Für die Kommunikation zwischen EnOcean und KNXnet/IP Routing wird nur der reale Adressbereich genutzt.
Beispielkonfiguration für EnOcean Taster
Im Folgenden eine exemplarische Konfiguration für das Senden und Empfangen eines EnOcean Tasterprofils (Profil „05-02-01: 2Wippen; Licht & Jalousie“).
CUBEVISION MODULE als Empfänger (Aktor)
Dieser Schalter besitzt entweder zwei oder eine Wippe und überträgt deren Status innerhalb eines Funksignals. Um diese Funksignale mit KNX zu verknüpfen sind verschiedene Funktionen möglich:
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Schalten / Dimmen: Der EnOcean Taster kann als Schalter und als Dimmer genutzt werden. Dabei wird ein langer Tastenruck als Dimmbefehl interpretiert.
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Taster: Auf Tastendruck wird ein EIS 1 Telegramm mit dem Wert 1 ausgelöst. Beim ‚Loslassen‘ wird ein Telegramm mit dem Wert 0 ausgelöst. Es kann je eine Adresse pro Position festgelegt werden (I und O).
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Umschalter: Auf Tastendruck wird nur einmal der Status geändert; es wird entweder eine 1 oder eine 0 gesendet.
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Jalousie: Es wird je eine Adresse für den „Move“ und den „Step“ Befehl eingetragen (EIS 1).
Zusätzlich kann der Ausgang auf die KNX Adressen invertiert werden. In diesem Falle wird der eigentliche Ausgang „1“ zur „0“ und umgekehrt.
CUBEVISION MODULE emuliert EnOcean Taster
Wird das oben genannte Profil vom CUBEVISIONMODULE emuliert, sieht die Parametermaske etwas anders aus. Es fehlt der „Umschalter“ da diese Funktion unter EnOcean nicht realisiert werden kann.
Funktionen
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Schalten / Dimmen: Es gibt je ein Schalt- und eine Dimm-Adresse pro Wippe. Die Information ob geschaltet oder gedimmt wurde, wird im KNX über unterschiedliche Gruppenadressen versendet.
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Taster: Beim Taster gibt es eine Adresse für den Wert „0“ und eine für den Wert „1“. Beim Empfang auf dem jeweiligen Eingangsobjekt wird das entsprechende EnOcean Signal abgesetzt.
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Jalousie: Die Jalousiesteuerung besteht auch aus zwei EIS 1 Objekten. Das eine ist für den ‚Move‘ Befehl („1“), das andere für den ‚Step‘ Befehl („0“).
Telegramm senden
Um das emulierte Gerät an den gewünschten Aktor anzulernen können diese Buttons genutzt werden. Die beiden Buttons simulieren die jeweilige Wippe direkt aus der EnOcean Konfiguration heraus.
Invertieren
Die jeweiligen EnOcean Ausgangswerte werden invertiert. Die „1“ wird zur „0“ und umgekehrt.
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