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Allgemeine Hinweise zum Job Editor Classic

Die in diesem Kapitel beschriebenen Konfigurationsoptionen gelten für alle Jobs, in denen diese Optionen verfügbar sind. Die Hinweise sind jobübergreifend anwendbar.

Karteireiter

Sind mehrere Jobmasken in das Fenster geladen, werden Sie oberhalb durch Karteireiter angezeigt. Ein noch nicht abgespeicherter Job hat dabei noch keine Bezeichnung. Es können beliebig viele Jobmasken aufgerufen werden.

Parameter

Jede Job Maske hat spezifische Parameter. Alle rot markierten Parameter müssen zwingend ausgefüllt werden. Passiert dies nicht, kann der jeweilige Job nicht abgespeichert werden da er nicht funktionieren würde. Jeder Job hat ein Freigabeobjekt. Über dieses Objekt können Jobs gesperrt werden, ohne Sie löschen zu müssen. Ein Freigabeobjekt ist immer EIS 1 definiert, „eins“ ist Freigabe, „null“ ist keine Freigabe. Ist eine Adresse eingetragen, die zuvor noch nie vergeben war, ist der Job so lange gesperrt, bis die Gruppenadresse einen Wert bekommt. Sollte diese Adresse zuvor einen Wert gehabt haben, ist der Zustand des Freigabeobjektes entsprechend diesem Wert.

Pflichtfelder

Im Job-Editor sind alle Eingabefelder mit roter Beschriftung Pflichtfelder. Diese müssen ausgefüllt sein, damit die Konfiguration gespeichert werden kann.

Adressfelder

Ein Adressfeld zeigt farblich an in welchem Status es sich befindet: Ist ein Adressfeld gelb hinterlegt, ist noch keine Gruppenadresse eingetragen, ist es rot, ist keine gültige Adresse eingetragen, ist es grün, ist die Eingabe gültig. Eine Gruppenadresse kann mittels Tastatureingabe oder über den ESF-Dialog eingetragen werden. Dieser öffnet sich, wenn man das Pfeilsymbol rechts neben dem Eingabefeld drückt. Dort kann man die Adresse dann einfach aus den zuvor importierten ETS-Daten auswählen (Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel ESF Upload & Datenpflege).

Freigabeobjekt

Durch das Freigabeobjekt wird der Job freigegeben oder gesperrt. Es handelt sich um ein EIS 1 Objekt:

  • Gruppenadresse nicht vergeben = Job freigegeben

  • Gruppenadresse eingetragen, Wert 1 = Job freigegeben

  • Gruppenadresse eingetragen, Wert 0 = Job ist gesperrt

  • Gruppenadresse eingetragen, Kein Wert = Job ist gesperrt

Sobald in dieses Feld eine Gruppenadresse eingetragen ist, wird die Freigabe des Jobs über den aktuellen Wert dieser Adresse gesteuert.

Wichtig: Wenn der EIBPORT für die eingetragene Gruppenadresse noch keinen Telegrammwert empfangen hat, oder in der Statustabelle kein Wert vorhanden ist, ist der Job standardmäßig gesperrt.

Gruppenadressen zuweisen

Gruppenadressen können direkt über ein Eingabefeld, oder über eine Adresstabelle eingegeben werden. Bei direkter Eingabe kann die Leertaste als „/“ benutzt werden. Die Adresstabelle ist eine Matrix, aus der die gewünschte Adresse ausgewählt werden kann. Der sich öffnende Dialog bietet zudem die Möglichkeit eine aus der ETS exportierte ESF-Datei hochzuladen und für die Adressvergabe zu nutzen. So werden die Projektdaten aus der ETS im EIBPORT verfügbar gemacht, und eine Verwechslung von Adressen wird vermieden. Wie eine ESF-Datei exportier und in den EIBPORT geladen wird, ist im Kapitel „KNXnet/IP | ETS“ beschrieben.

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Job Editor Classic - ESF Dialog

Virtuelle Gruppenadressen

Der EIBPORT beherrscht nicht nur den Adressraum der Hauptgruppen von 0 bis 15, sondern auch den Adressraum der Hauptgruppen von 16 bis 31. Diese Adressen sind sogenannte virtuelle Gruppenadressen. Mit Ihnen ist es möglich z.B. Jobs miteinander zu verknüpfen, ohne dass Adressen aus dem realen Adressraum dafür aufgebraucht werden müssen. Virtuelle Gruppenadressen werden nicht auf den KNX gesendet.

Diese Aufteilung, zwischen reellen und virtuellen Gruppenadressraum, kann im ConfigTool unter dem Reiter „Konfiguration“ im Abschnitt „Erweiterte EIB-Einstellungen“ individuell eingestellt werden.

Kommunikationsobjekte

Der EIBPORT bildet die Struktur der Kommunikationsobjekte des KNX/KNX nach. Das heißt, jedem Objekt können bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden. Somit kann die Vergabe der Gruppenadresse eines z.B. Aktor Kanals direkt nachgebildet werden. Damit ist EIBPORT über den tatsächlichen Zustand des Aktors (nicht Gruppenadresse) jederzeit informiert und ein aufwändiges Arbeiten mit Rückmeldungen kann unterbleiben. Diese Vorgehensweise vereinfacht die Erstellung von logischen Verknüpfungen, da jedem Eingangsobjekt der Gatter bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden können. Im ESF-Dialog können in diesem Falle alle fünf Gruppenadressen zugeordnet werden. Sie werden dadurch automatisch in der korrekten Syntax in das ausgewählte Objektfeld eingetragen. Bei Ausgängen ist es hingegen nur möglich eine Adresse einzutragen.

Datentyp-Anzeige durch Mouse-over-Hilfe

Für jedes Adressfeld in den EIBPORT Jobs wird der verwendete Datentyp angezeigt, wenn mit dem Mauszeiger etwas länger über dem entsprechenden Adressfeld verweilt wird.

Generelle Syntax

Nach der ersten Gruppenadresse sind die weiteren Adressen in eine Klammer zu setzen und durch Komma zu trennen.

Beispiel: 2/12(2/13,2/14,2/15,2/16)

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